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Prof. Frank Petersen, Projektleiter des Neubaus, führt die Bundestagsabgeordnete Melanie Bernstein durch die neuen Labore des Leibniz-Respiratoriums. Foto: Swissel/FZB Foto: Silvia Wissel/FZB

22.01.2026

Bundestagsabgeordnete Melanie Bernstein zu Gast am Forschungszentrum Borstel

    Am Montag durften wir die Bundestagsabgeordnete Melanie Bernstein am Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum (FZB) begrüßen. Bei ihrem ersten Besuch auf dem Borsteler Campus informierte sie sich über die Forschungsschwerpunkte und die modernen Infrastrukturen des FZBs.

    Zu Beginn des Besuchs stellte Zentrumsdirektor Prof. Ulrich E. Schaible das Forschungszentrum vor und gab einen umfassenden Einblick in die vielschichtige und wichtige Arbeit auf dem Gebiet der Lungenerkrankungen. Anschließend wurden die neuen Laborgebäude - das Leibniz-Respiratorium und der Neubau des Nationalen Referenzzentrums für Mykobakterien (NRZ) - besichtigt.

    Das Leibniz-Respiratorium ist das neue zentrale Laborgebäude des FZB und wurde im Herbst 2025 in Betrieb genommen. Prof. Frank Petersen, Projektleiter des Neubaus, führte die Abgeordnete durch die Labore und erläutert die Funktionalität des Gebäudes, das höchste Ansprüche an Hygiene und Sicherheit erfüllt. Die modernen, „State-of-the-Art“-Labore sind mit hochentwickelten Geräten ausgestattet, darunter ein FACSDiscover™ S8 für hochauflösende Zellanalyse. Beeindruckend ist auch die Technikfläche des Gebäudes, die für den Betrieb notwendig ist und etwa ein Drittel der Gesamtfläche einnimmt.

    Kontakt

    576 768 maxv.l.n.r.: Frank Petersen, Ulrich Schaible und Melanie Bernstein vor dem neuen Laborgebäude, dem Leibniz-Respiratorium. Foto: SWissel/FZBZum Abschluss besuchte Melanie Bernstein das Nationale Referenzzentrum für Mykobakterien (NRZ), das als eines der ersten Referenzzentren Deutschlands seit jeher am FZB angesiedelt ist. Prof. Dr. Alexander Mischnik, Ärztlicher Leiter am NRZ, führte sie durch die Räumlichkeiten und veranschaulichte die Arbeit in einem Labor der Sicherheitsstufe S3 sowie den wichtigen Beitrag der Mitarbeitenden im Kampf gegen die Tuberkulose.
    „Wir untersuchen jährlich rund 12.000 Proben, erforschen Antibiotikaresistenzen, sind an der integrierten genomischen Surveillance der Tuberkulose beteiligt, entwickeln neue Wirkstoffe und schulen Forschende aus der ganzen Welt. In Deutschland stellt Tuberkulose heute keine große Gefahr mehr dar, global ist die Situation jedoch weiterhin sehr ernst. Deshalb ist die Arbeit unserer mehr als 20 Mitarbeitenden hier von enormer Bedeutung“, erklärte Alexander Mischnik.

    „Die Forschungsinfrastrukturen des FZB mit funktionierenden S3 Anlagen sind von großer Bedeutung in Schleswig-Holstein, nicht nur für die Grundlagenforschung. Auch bei einer möglichen Pandemie und anderen Notlagen mit Bedeutung für die Sicherheit der Bevölkerung sind solche Infrastrukturen unverzichtbar“ sagt Prof. Ulrich Schaible.

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