Pressemitteilungen 2019

Dank herausragendem Beitrag auf der Herbsttagung: Nachwuchswissenschaftlerin vom FZB als Vortragende zur Jahrestagung der DGP eingeladen

Der wissenschaftliche Nachwuchs stand auch in diesem Jahr im Fokus der Herbsttagung der Sektion Zellbiologie der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP), die am 09. und 10. November 2018 in Essen stattgefunden hat und mitunter von der wissenschaftlichen Leitung der Forschungsgruppe Experimentelle Pneumologie der Universitätsmedizin Essen ausgerichtete wurde. Auch 2018 wurde den Nachwuchswissenschaftlern/ Innen eine mit hochkarätigen Wissenschaftlern besetzte Plattform geboten, um ihre aktuellen Ergebnisse in Form von Kurzvorträgen bzw. Postern zu präsentieren. Unter den fast 40 Präsentationen wurden vier herausragenden Beiträge ausgewählt, und die Vortragenden zu der im März (13.-16.03.2019) in München stattfindenden 60igsten Jahrestagung der DGP eingeladen. Die vier Prämierten werden dort erneut ihre Ergebnisse als „Best of Herbsttagung“ einem größeren wissenschaftlichen Publikum präsentieren und für die Beiträge ausgezeichnet.

Unter den Preisträgern ist auch Dr. Stephanie Papenmeier, PostDoktorandin aus der Nachwuchsgruppe „Invertebratenmodelle“ (Programmbereich Asthma & Allergie) des Forschungszentrum Borstel. Sie beschäftigte sich während ihrer Doktorarbeit am FZB mit der immunmodulatorischen Wirkung des zu Noradrenalin strukturverwandten Stresshormons Octopamin in der Taufliege Drosophila melanogaster. In der Atemwegsforschung wird die Fliege als Modell zur Aufklärung von Pathomechanismen chronischer Atemwegserkrankungen des Menschen eingesetzt. Im Rahmen von Stephanies Projekt haben wir sie vor allen Dingen genutzt, um hochkonservierte Signalwege in den Atemwegen und eingewanderten Immunzellen (z.B. neutrophile Ganulozyten) zu identifizieren, deren Immunstatus auch im Menschen durch Stresshormone moduliert werden und auf diese Weise die Verschlimmerung bestehender chronischer Atemwegserkrankungen wie dem Asthma bronchiale begünstigen.

Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. ist mit ihren über 3.500 Mitgliedern die größte und zugleich älteste Fachgesellschaft für Lungenkrankheiten in Deutschland. Sie wurde 1910 unter dem Namen „Vereinigung der Lungenheilanstaltsärzte“ gegründet und hat u.a. die Förderung der Wissenschaft, Forschung, Lehre, Prävention und Krankenversorgung in der gesamten Pneumologie zum Ziel. Die DGP gliedert sich in neun Arbeitsgruppen und 15 wissenschaftliche Sektionen. Die Sektion Zellbiologie (Sektion 14) wurde im Jahr 1994 gegründet, um die Grundlagenforschung in der Pneumologie weiterzuentwickeln. Seither hat sich die Herbsttagung zu einer der wichtigsten Plattformveranstaltungen in diesem Bereich entwickelt.

Doppelter Grund zur Freude: Zwei Borsteler Wissenschaftler auf der DGHM-Jahrestagung ausgezeichnet

Vom 25.-27.02.2019 fand in Göttingen die 71. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie e. V. (DGHM) statt. Bei dieser deutschlandweit größten Fachtagung im Bereich der Mikrobiologie, Hygiene und Infektionskrankheiten trafen sich führende nationale und internationale Experteninnen und Experten, um neueste Erkenntnisse zur mikrobiologischen und hygienischen Forschung und Anwendung vorzustellen und zu diskutieren.

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PD Dr. Karoline Gaede übernimmt die Koordination der Plattform Biobank und Datenmanagement des DZL

PD Dr. rer. nat. Karoline I. Gaede, Leiterin der BioMaterialBank Nord am Forschungszentrum Borstel, übernimmt die Koordination der Plattform Biobank und Datenmanagement des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL). Zweiter Koordinator ist Prof. Dr. med. Andreas Günther aus Gießen. Die Projektleiter wählten Dr. Gaede und Prof. Günther beim 8. DZL-Jahrestreffen in Mannheim für die kommenden drei Jahre.

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Prof. Dr. Susanne Krauss-Etschmann zur neuen Koordinatorin des Bereichs Asthma und Allergie des DZL gewählt

Prof. Dr. med. Susanne Krauss-Etschmann, Direktorin des Programmbereichs Asthma und Allergie am Forschungszentrum Borstel, übernimmt gemeinsam mit Prof. Dr. med. Dr. h.c. Erika von Mutius, Professorin für Pädiatrische Allergologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), die Koordinatorin des Krankheitsbereichs Asthma und Allergien des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL).

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Tuberkulose: Den Zelltod durch Immuntherapie hemmen

Pressemitteilung des DZIF vom 08.02.2019: 

Die Behandlung der Tuberkulose mit mehreren Antibiotika über viele Monate hinweg ist nach wie vor eine Tortur für die Patienten. Zunehmende Resistenzen der Erreger erschweren diese langwierige Therapie zusätzlich und führen aufgrund von Nebenwirkungen häufiger zu Therapieabbrüchen und erhöhten Sterberaten. Die Entwicklung alternativer Behandlungsansätze ist daher von immenser Bedeutung. DZIF-Wissenschaftler an der Uniklinik Köln arbeiten an einer Immuntherapie, die die Antibiotikabehandlung unterstützt. In ihrer aktuellen Studie konnten sie ein neues Zielprotein in den menschlichen Abwehrzellen identifizieren, über das die zerstörerische Wirkung der Bakterien gehemmt werden kann.

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