Pressemitteilungen 2022

Welche Gesundheitsrisiken bergen Staubstürme?

Cabo Verde/Leipzig/Düsseldorf. Millionen Menschen sind weltweit den Auswirkungen von Staubstürmen ausgesetzt. Mineralstäube können Atemwegserkrankungen verursachen. Wenig bekannt ist aber über die Zusammenhänge zwischen den chemischen und physikalischen Eigenschaften des Staubes und den Mikroben, die über den Staub in die Lungen gelangen können. Das Leibniz-Projekt DUSTRISK will diese Wissenslücken schließen und helfen, die Gesundheitsrisiken zu verringern. Vier Leibniz-Institute aus Deutschland, die Universität der Inselrepublik Cabo Verde und weitere Partner kombinieren dazu ihre Expertise. Das Projekt wird im Rahmen des Leibniz-Wettbewerbs im Förderprogramm "Kooperative Exzellenz" bis 2023 gefördert. Am 12./13. Juli 2022 treffen sich die Forschenden, um den Zwischenstand zu diskutieren.

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Nach zwei Jahren Pause: Endlich wieder eine gemeinsame Verabschiedung der Auszubildenden im Gartensaal

Trotz erschwerter Pandemiebedingungen haben insgesamt 20 Biologielaborantinnen und Biologielaboranten letzte Woche ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und erhielten in Rahmen der traditionellen Feierstunde im Gartensaal der Borsteler Herrenhauses ihre Zeugnisse und Gesellenbriefe überreicht.

Die diesjährigen Azubis hatten es in den letzten Jahren nicht leicht, da ein Großteil ihrer Ausbildungszeit geprägt war von Lockdown, Ungewissheit und Onlineunterricht. Umso schöner war es, dass gestern erstmals wieder alle Absolventinnen und Absolventen und ihre Familien zusammenkommen konnten, um diesen wichtigen Tag zu feiern. Bei schönstem Sonnenschein konnte zudem im Anschluss bei Sekt und Brezeln auf den Erfolg angestoßen werden.

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Feierliche Eröffnung des neuen NRZ-Laborgebäudes

Bei strahlendem Sonnenschein wurde am letzten Freitag das neue Laborgebäude des Nationalen Referenzzentrums für Mykobakterien (NRZ) eingeweiht. Zahlreiche Gäste und Mitarbeiter*innen feierten unter freiem Himmel die Fertigstellung der hochmodernen S3-Anlage. "In den NRZ Neubau, floss nicht nur viel Geld, sondern auch viel Denkarbeit bereits lange bevor der Grundstein gelegt wurde,“ resümierte Prof. Florian Mauerer, Leiter des Nationalen Referenzzentrums für Mykobakterien. „Basierend auf vielen Jahrzehnten Erfahrung in unserem Gebiet hier in Borstel und auf vielen intensiven Kooperationen mit anderen Tuberkulosezentren ist das Gebäude optimal auf unsere Bedürfnisse in der Patientenversorgung und der Forschung zugeschnitten und bringt mehrere neue Sicherheits- und Organisationskonzepte zur Anwendung, die als Blaupause für ähnliche Bauten dienen können." In seiner Rede hob Florian Mauerer im Besonderen die Arbeit der Projektmanagerin des NRZ Neubaus Dr. Susanne Homolka hervor, die an der Eröffnung leider nicht teilnehmen konnte: "Es schmerzt mich sehr, dass Susanne Homolka heute nicht hier sein kann. Wir sind auf dem Weg hierhin durch Dick und Dünn gegangen. Unterwegs ist Susanne Homolka zu einer absoluten Expertin für den Bau von S3 Laboren geworden und neben ihrer Arbeit als Wissenschaftlerin ist sie inzwischen ziemlich sattelfest bei Themen wie der adiabaten Luftbefeuchtung, bei den Feinheiten der Wasserstoffperoxidbegasung und bei den Fallstricken im Bau von Hochdrucknebellöschanlagen." 

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Großes Interesse an Erkrankungen durch Nicht-tuberkulöse Mykobakterien

Nehmen Lungenerkrankungen durch nicht-tuberkulöse Mykobakterien (NTM) in der Bevölkerung zu? Wer ist davon betroffen? Welche Arten sind relevant und wie werden betroffene Patienten behandelt?

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TBnet-Akademie 2022 in Tiflis, Georgien

Vom 15. bis 18. Mai veranstaltete die Tuberculosis Network European Trials Group (TBnet) ihre Akademie 2022 am Nationalen Zentrum für Tuberkulose and Lungenerkrankungen in Tiflis, Georgien. In den vergangenen Jahren fand die Akademie bereits in, Armenien, Moldau Rumänien, Russland und in der Ukraine statt.

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