Pressemitteilungen 2023

Exzellenzcluster PMI fördert herausragende Wissenschaftlerinnen mit insgesamt 200.000 Euro

Der Exzellenzcluster PMI hat drei seiner exzellentesten Wissenschaftlerinnen aus Lübeck, Borstel und Kiel mit dem hochdotierten Dorothea-Erxleben-Forscherinnenpreis ausgezeichnet. Zu den Preisträgerinnen zählt Prof Silke Meiners, Leiterin der Forschungsgruppe "Immunologie und Zellbiologie" am Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

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Herzlichen Glückwunsch!

Wir gratulieren Ass. Professor Dr. med. Dumitru Chesov aus Forschungsgruppe "Klinische Infektiologie" zu seiner Habilitation im Fachbereich Medizin an der Staatlichen Universität für Medizin und Pharmazie in Chisinau, Republik Moldau. Professor Chesov ist ein international renommierter Tuberkuloseexperte und hat substantiellen Anteil an der erfolgreichen Kooperation zwischen Partnern der Republik Moldau und dem Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum

 

Kontakt:

Ass. Prof. Dr. Dumitru Chesov
Klinische Infektiologie
Parkallee 35
23845 Borstel
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: 04537 188 7080

 

Kampf gegen Tuberkulose: Unit4TB startet innovative klinische Studie

Um die Behandlung multiresistenter Tuberkulose weiter zu verbessern, startet heute eine neue Phase-2B/C-Studien des internationalen Konsortiums „Academia and industry united innovation and treatment for tuberculosis“, kurz Unite4TB. Im Rahmen dieser klinischen Studie werden 14 Kombinationen aus neun bestehenden Medikamenten sowie zwei neu entwickelte Kandidaten getestet. 
An dem internationale Konsortium, bestehend aus mehr als 30 industriellen und akademischen Partnern, ist auch das Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum beteiligt. Seit dem 01. Oktober dieses Jahres ist Prof. Christoph Lange Teil der klinischen Leitung des Konsortiums.
 
Die aktuelle Pressemitteilung und das neue Video (beides in englischer Sprache) können Sie hier abrufen:
 

Migrationsbedingte Tuberkulose in Europa

Ein Drittel der Tuberkulosepatienten in Europa ist im Ausland geboren. Um die Eliminierung der Tuberkulose zu erreichen, müssen Strategien zur aktiven Erkennung von Tuberkulosefällen und zur Prävention von Tuberkulose auf im Ausland geborene Personen ausgerichtet sein. Es gibt jedoch nur begrenzte Erkenntnisse über die Risikobewertung sowie die kurative und präventive Behandlung von Tuberkulose bei im Ausland geborenen Personen in Ländern mit niedriger Tuberkulose-Inzidenz in Europa.

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Multiresistente Tuberkulose: Klinische Studie startet in Südafrika

Antibiotikaresistenzen erschweren die Behandlung der Tuberkulose in zunehmendem Maße. Kulturelle Verfahren zur Ermittlung von Antibiotikaresistenzen, bei denen Bakterien in speziellen Nährmedien im Labor angezüchtet werden, sind aufwendig und langwierig. In der Regel dauert es mehrere Monate die zwischen der Diagnosestellung einer Tuberkulose und dem Erhalt eines Antibiogramms vergehen. Neue Methoden der Untersuchung der Erbsubstanz der Tuberkulosebakterien erlauben eine rasche und umfangreiche Information über Veränderungen (Mutationen) im Erbgut der Tuberkulosebakterien, die mit Antibiotikaresistenzen assoziiert sind. Diese molekularen Vorhersagen von Antibiotikaresistenzen mittels gezielter Sequenzierungstechnologien (t-NGS) werden seit Sommer 2023 offiziell von der WHO für Vorhersagen von Antibiotikaresistenzen und die Zusammenstellung von Therapieregimen empfohlen. Das Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum ist an diesem Prozess und der Vorbereitung der WHO-Empfehlungen wesentlich beteiligt.

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