Press Releases 2021

Wissenschaftler*innen des Forschungszentrums Borstel, Leibniz Lungenzentrums haben ein neues Messverfahren entwickelt, um Allergien schnell und präzise nachzuweisen. Durch die Optimierung des sogenannten Basophilen-Aktivierungstest (BAT) konnten die Forschenden des FZBs ein Werkzeug für die Routinediagnostik erstellen, welches Allergien in Blutproben der Betroffenen außerordentlich zuverlässig nachweisen kann. Die Ergebnisse dieses neuen Messverfahrens wurden im Mai in der Fachzeitschrift Allergy publiziert.

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Tuberkulose ist die führende Todesursache einer bakteriellen Infektionskrankheit weltweit. Die Behandlung von Patienten mit Tuberkulose wird zunehmend schwieriger, da immer mehr Tuberkulosebakterien Antibiotikaresistenzen entwickeln. Die Ergebnisse der Tuberkulose-Behandlung stehen in direktem Zusammenhang mit der Anzahl der Medikamente, gegen die Mycobacterium tuberculosis resistent ist. Für den Behandlungserfolg sind aber nicht alle Medikamente gleich wichtig.

Seit dem Jahr 2006 definiert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) multiresistente Tuberkulose (MDR-TB), wenn Mycobacterium tuberculosis gegen Rifampicin und Isoniazid resistent ist, und extensiv resistente Tuberkulose (XDR-TB), wenn zusätzlich eine Resistenz gegen eines der Fluorchinolone und eines der injizierbaren Zweitlinienmedikamente (SLID) Amikacin, Capreomycin und/oder Kanamycin vorliegt. Diese Definition verlor zuletzt an klinischer Relevanz, nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 2019 neue Behandlungsempfehlungen einführte, die die Rolle der SLID herabstuften.

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Das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) organisiert jährlich einen Tuberkulose Sommerkurs am Forschungszentrum Borstel. Der Kurs bietet ein Update zu allen Aspekten des Managements von Patienten mit Tuberkulose und beinhaltet aktuelle Highlights der translationalen Forschung, die das Management von Patienten mit Tuberkulose in den kommenden Jahren beeinflussen werden.

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In a modern and global society, the mobility of humans and animals, and the transport of goods and food are on a permanent high. Infectious diseases and their causative agents have always followed trade and travel routes and the contact points involved. This is impressively illustrated by the current SARS-CoV2 pandemic. Further in 2011, the German public health system was confronted with a food-borne outbreak of a pathogen - an E. coli EHEC O104: H4 variant - which caused one of the largest outbreaks of EHEC infections resulting in 2,987 cases of diarrhea, 855 cases of severe kidney failure and 53 deaths.

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In einem Übersichtsartikel in der viel gelesenen und zitierten medizinischen Fachzeitschrift Nature Reviews Clinical Oncology haben mit Prof. Perner aus der Pathologie der Universität zu Lübeck und des

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