Doppelte Freude in Borstel: Im August erhielt der Förderverein am Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum gleich zwei große Spenden, die den Patient*innen in der Medizinischen Klinik zu Gute kommen sollen.

Insgesamt 10 neuwertige Tablets stellte die Firma Airbus dem Förderverein zur Verfügung, damit Patient*innen, die über längere Zeit in Quarantäne sind und keinen Besuch empfangen dürfen, weiterhin mit ihren Familien und Freunden in Kontakt bleiben können. Die Tablets wurden Mitte August von Klaus-Friedrich Urban, Expert für In-Flight Entertainment Systeme bei AIRBUS, an den Förderverein übergeben. Die Geräte stammten aus einem Versuchsaufbau zum Thema drahtlose Entertainmentsysteme und hatten nach Beendigung des Tests bei Airbus keine Verwendung mehr. Als Klaus-Friedrich Urban hörte, dass in der Medizinischen Klinik solche Geräte dringend benötigt werden, stellte er über das Sponsorship and Donations-Tool des Unternehmens einen Antrag, die Geräte als Sachspende an den Förderverein des Forschungszentrums geben zu dürfen. Und das klappte schnell und reibungslos: „Für mich war es toll zu sehen, wie gut das Netzwerk innerhalb von Airbus funktioniert und wie schnell man Gutes tun kann“, fasst Klaus-Friedrich Urban zusammen.

Die zweite große Spende in Höhe von 2.000 Euro wurde von Angelika Wolf an Dr. Christian Herzmann, Vorsitzender der Fördervereins am Forschungszentrum Borstel, übergeben. Angelika Wolf ist Autorin und Herausgeberin des Buches Jugendjahre im Hühnerkamp Wald und Umgebung. Das Buch handelt von den Kinder- und Jugendjahren ihres Mannes und anderer Jugendlicher in den 1960er Jahre in Aukrug. Der Erlös des Bildbandes wurde zu 100% an den Förderverein gespendet   Mit dieser Spende sollen Sportgeräte für die Patient*innen, die über einen längeren Zeitraum an der Medizinischen Klinik in Behandlung sind, angeschafft werden.

Christian Herzmann bedankte sich im Namen des Vereins: „Mit diesen großzügigen Spenden wollen wir versuchen, dass unsere Patient*innen auch während ihres Klinikaufenthaltes in Kontakt mit ihrer Familie bleiben. Daher möchten wir virtuell Angehörige ans Patientenbett bringen, selbst wenn die Patienten isoliert werden müssen oder Besuchsverbot in den Kliniken herrscht.“

Angelika Wolf bei der Übergabe
des Spendenschecks an PD Dr. Christian Herzmann