Press Releases 2016

Neues Zentrum für Evolutionsforschung in Kiel

Internationales Symposium zur Gründung des „Kiel Evolution Center“

Der 30. September 2016, hatte es in sich für den Wissenschaftsstandort Kiel: Während hunderte Forschende aus der Landeshauptstadt bei der „Nacht der Wissenschaft“ für ihre Arbeit werben, gründet die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) zeitgleich ein neues Forschungszentrum. Das „Kiel Evolution Center“ (KEC) nimmt  im Rahmen eines internationalen Symposiums mit über 100 Forschenden im Zoologischen Museum Kiel seine Arbeit auf. Die interaktive Wissenschaftsplattform setzt sich zum Ziel, Evolutionsforscherinnen und -forscher in der Region Kiel besser zu koordinieren. Daneben sollen unter dem Schlüsselbegriff „translationale Evolutionsforschung“ gezielt Brücken zwischen Grundlagenforschung und Anwendung geschlagen werden. Neben der Förderung der Wissenschaft stehen ausdrücklich auch Lehre und Öffentlichkeitsarbeit im Fokus des „Kiel Evolution Center“.

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Landesgeburtstag Schleswig-Holstein: das Forschungszentrum Borstel mischt mit

Das FZB informiert zum Schwerpunkt Asthma und Allergie

'Der Erfolg und das große Interesse am Tag der offenen Tür anläßlich des Weltasthmatages im Mai hat uns motiviert dieses Thema zum Landesgeburtstag erneut aufzunehmen', so Dr. Christian Herzmann, Oberarzt an der Klinik des FZB.

Das FZB wird am 1. und 2. Oktober 2016 im Rahmen der Abschlussveranstaltung der Landesgartenschau in Eutin mit zahlreichen Informationen vor Ort sein. Neben Flyern und Postern werden auch Filme gezeigt und es gibt die Möglichkeit, die persönliche Lungenfunktion testen zu lassen. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werden nicht nur Fragen zum Thema Asthma und Allergien und zum Leistungsspektrum der Klinik beantworten, sondern informieren auch über Berufsbilder, Forschungsprojekte und besondere Einrichtungen wie z. B. der neuen Pollenfalle.

Bessere Chancen für eine Heilung der MDR-TB

Ein internationales Team von Wissenschaftlern hat die Behandlungserfolge bei Patienten mit schwerer Tuberkulose über fünf Jahre detailliert dokumentiert und dabei auch die derzeit von der WHO verwendeten Definitionen für „Heilung“ überprüft. Die Studie an 23 Behandlungszentren in Europa zeigte, dass die Heilungschancen viel besser sind als bisher angenommen – sobald die Experten vereinfachte und aussagestärkere Definitionen als die der WHO verwendeten.  DZIF-Wissenschaftler am Forschungszentrum Borstel haben die Studie koordiniert. 

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Allianz-Informationsinitiative „Tierversuche verstehen‟ nimmt ihre Arbeit auf

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen hat eine breit angelegte Informationsinitiative zum Thema Tierversuche in der Forschung ins Leben gerufen. Die Wissenschaftsorganisationen wollen damit die Öffentlichkeit und die Medien umfassend über Inhalte und Rahmen-bedingungen aktueller Forschung informieren und zu einer sachlichen Diskussion über Tierversuche beitragen. Dazu stellen Wissenschaftsorganisationen und Fachverbände Daten und Fakten zu Tierversuchen bereit und machen Hintergründe transparent. „Tierversuche verstehen ‒ eine Informationsinitiative der Wissenschaft‟ wird am Dienstag, 6. September, in Berlin vorgestellt.

Prof. Stefan Niemann erhält den Hauptpreis der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM)

Der Hauptpreis der DGHM 2016 geht an den Molekular-Epidemiologen und Populationsgenetiker Stefan Niemann.

Stefan Niemann (52) hat im Fach Biologie an der Universität Bielefeld promoviert, 2004 in den Bereichen Molekulare Biologie und Mikrobiologie an der Universität zu Lübeck habilitiert und erhielt 2014 die W3 Professur für Molekulare und Experimentelle Mykobakteriologie im Rahmen des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF), ebenfalls an der Universität Lübeck.

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