Press Releases 2016

Borsteler Wissenschaftler ausgezeichnet

auf der 50. Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Klinische Untersuchungen in Paris.

Vom 27. bis 30. April 2016 haben sich Wissenschaftler aus aller Welt bei der 50. Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Klinische Untersuchungen im Cochin Hospital der Medizinischen Universität in Paris zusammengefunden, um unter anderem neueste Erkenntnisse in der Phagozytenbiologie auszutauschen. Der Nobelpreisträger von 2003, Prof. Peter Agre, trug neben seiner Entdeckung der Aquaporin-Wasserkanäle auch sein Konzept der "science diplomacy" vor, das hilft, politische Barrieren zu überwinden und so den Menschen besser zu helfen.

Die Europäische Gesellschaft für Klinische Untersuchungen hat es sich seit 1967 zur Aufgabe gemacht, klinische Fortschritte durch biomedizinische Wissenschaft zu erzielen.

Dr. Tobias Dallenga aus der Forschungsgruppe "Zelluläre Mikrobiologie” konnte die Jury von der Bedeutung seiner wissenschaftlichen Arbeit überzeugen und wurde mit dem Preis des besten Beitrags aus dem Bereich der Phagozytenbiologie ausgezeichnet. Tobias Dallenga untersucht die Rolle von Neutrophilen während der Infektion mit Mycobacterium tuberculosis sowie ihr weiteres Schicksal in Makrophagen.

Erstes Pilzgift bei Candida albicans entdeckt

Deutsch-britisches Wissenschaftlerteam entdeckt Gewebe schädigendes Toxin

Wissenschaftlern aus Jena, Borstel, Aberdeen und London gelingt es, im Pilz Candida albicans ein Gift nachzuweisen, das entscheidend an dessen Aktivität als gefährlicher Krankheitserreger beteiligt ist. Ihre Entdeckung wurde nun in Nature veröffentlicht.

Die Evolution hat eine Menge Tricks hervorgebracht, mit denen Krankheitserreger sich in ihrem Wirt ansiedeln und diesen schädigen können: Viren kapern ganze Zellen und wandeln sie in Fabriken um, in denen sie sich selbst vermehren bis die Zelle erschöpft zugrunde geht. Infektiöse Bakterien bilden eine unüberschaubare Vielzahl kleiner oder größerer Moleküle, die beispielsweise den Stoffwechsel der Zelle durcheinander bringen oder diese einfach verdauen. Und krankheitserregende Pilze?

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Forschungsinstitut öffnete seine Labore

Tag der offenen Tür in Borstel zum Weltasthmatag – Besucher erhielten Einblick in alle Bereiche des Zentrums

Lübecker Nachrichten, 5./6. Mai 2016, Bericht und Fotos von Petra Dreu

Borstel. Was wird eigentlich im Forschungsinstitut Borstel erforscht? Selbst die meisten Borsteler zucken bei der Frage die Achseln, allenfalls erinnert sich jemand an die Erforschung der Tuberkulose. Dass in den vielen Laboren des Instituts jedoch noch viel mehr passiert, wissen nur wenige. Den Weltasthmatag am Dienstag nahm das Forschungsinstitut, das 2003 aufgrund seiner Zugehörigkeit zur Leibniz-Gemeinschaft den Zusatz "Leibniz-Zentrum für Medizin und Biowissenschaften" erhielt, zum Anlass, über sich, seine Arbeit und den Klinikbereich auf dem gleichen Gelände zu informieren.

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Können Asthmaanfälle bald vorhergesagt werden?

Schleswig-Holstein Magazin - 20.04.2016 19:30 Uhr

Heinz Fehrenbach und sein Forscherteam vom Leibniz-Zentrum Borstel arbeiten an einem Test, der 24 Stunden im Voraus zuverlässig einen Atemnot-Anfall vorhersagen können soll.

Hier gehts zur NDR-Mediathek...

Erfahren Sie hier mehr über das Projekt "POC-Sensorplattform für chronisch-entzündliche Atemwegserkrankungen (EXASENS)"

 

Frieda hat Asthma. Es ist unheilbar.

Asthma ist eine chronischen entzündlichen Erkrankung der Atemwege. Die Ursachen sind vielfältig: Es kann allergisch bedingt sein, aber auch durch Infektionen oder Giftstoffe ausgelöst werden. Und es gibt immer mehr Betroffene. Sie leiden unter Anfällen von akuter Atemnot. In jeder Schulklasse sitzen heute bereits ein bis zwei Kinder, die Asthma haben. Für die Betroffenen bedeutet die Diagnose weit mehr, als nur ein Notfallspray in der Tasche zu haben. Die 13-jährige Frieda und ihre Mutter erzählen, wie ihr Alltag von der Krankheit bestimmt wird, was es heißt, jederzeit mit Atemnot rechnen und immer Vorkehrungen dafür treffen zu müssen - und nie so ganz wie andere Kinder am Leben teilnehmen zu können.

Ein kleines Team von Wissenschaftlern arbeitet in Schleswig-Holstein daran, Krankheiten wie Asthma oder chronische Lungenerkrankung ertragbarer für die Patienten zu machen.

Quelle: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/Schleswig-Holstein-Magazin,sendung500908.html

Große Ehre: Prof. Uta Jappe zum Mitglied des ‚Collegium Internationale Allergologicum‘ ernannt.

Auf der jährlichen Konferenz des ‚Collegium Internationale Allergologicum‘ in Charleston, USA, wurde Prof. Uta Jappe die Ehre zuteil, Mitglied dieser honorigen Fachgesellschaft zu werden.

Das Collegium wurde 1954 von einer Gruppe sehr renommierter Ärzte und Wissenschaftler aus der Medizin, der Allergologie und der Klinischen Immunologie gegründet. Das Collegium betrachtet sich als einen exklusiver Kreis von Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, das grundsätzlich nicht mehr als 250 Mitglieder hat. Gemeinsames Ziel ist die Förderung der wiss. Exzellenz, des intellektuellen Austausches und der freundschaftlichen Kooperation.

Eine Mitgliedschaft ist nur auf Einladung des führenden Gremiums der Gesellschaft möglich und muss dazu noch durch die Mitgliederversammlung bestätigt werden.