Dabei galt es, sich im Bereich der Naturwissenschaften ein durchaus komplexes Wissen anzueignen. Mit der Abschlussprüfung hätte jeder einzelne der frischgebackenen Biolaboranten bewiesen, dass sie einen enormen Kenntnisstand besitzen, gleichzeitig hätten sie aber auch Teamfähigkeit bewiesen. „Euch konnte so gar nichts aus der Fassung bringen“, lobte Ausbildungsleiterin Kerstin Lembicz von der Firma Euroimmun und auch der Prüfungsausschuss war sich einig: „Das sind echt tolle Leute.“

Darum erwartet die Absolventen eine rosige Zukunft. „Leider lernen immer weniger Menschen ein Handwerk. Geben Sie ihr Wissen also gerne auch weiter“, sagte Manfred Klafier als Vertreter der IHK Lübeck.
Professor Dr. Arnd Petersen, Ausbildungsleiter beim Forschungszentrum Borstel, ermutigte die Absolventen ihre Versuchsergebnisse immer wieder zu hinterfragen und zu kontrollieren. Fake News in den Laboren hätten fatale Folgen. Die schützende Hand der Ausbilder und Lehrer gäbe es ab sofort nicht mehr.
Bevor die Absolventen in Studium oder Beruf verabschiedet wurden, sollte noch einmal gemeinsam gefeiert werden. Dass sie auch das gut können, haben die Absolventen bei ihren zwei Klassenfahrten nach Amsterdam und Berlin unter Beweis gestellt.

Folgende Auszubildende bestanden ihre Prüfung zum Biolaboranten:
vom Forschungszentrum Borstel (Leibniz Lungenzentrum), Borstel: Nele David, Sarah Griesoph, Larissa Mohr.
von der Firma Euroimmun (Medizinische Labordiagnostika AG), Groß Grönau: Stephanie Gahntz, Manuel Gatzke, Marisa Kalweit, Katharina Kleinfeldt, Katharina Matthiesen, Madeleine Rabe, Felix Schmidt, Johanna Schwirz, Tobias Spiegel, Stefanie Strauß, Göran Thomann,
vom Landeslabor Schleswig-Holstein, Neumünster: Gjeraldina Fejza, Luca Klingenberg,
von der Planton GmbH, Kiel: Matthias Graner
vom Max-Planck-Institut für Evolutionsforschung, Plön: Tjorben Nawroth
von der LADR GmbH, Medizinisches Versorgungszentrum, Dr. Kramer und Partner


Beitrag aus: Basses Blatt vom 03.07.2019, Autorin: Katja Lassen

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