Prof. Dr. med. Susanne Krauss-Etschmann, Direktorin des Programmbereichs Asthma und Allergie am Forschungszentrum Borstel, übernimmt gemeinsam mit Prof. Dr. med. Dr. h.c. Erika von Mutius, Professorin für Pädiatrische Allergologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), die Koordinatorin des Krankheitsbereichs Asthma und Allergien des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL).

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Pressemitteilung des DZIF vom 08.02.2019: 

Die Behandlung der Tuberkulose mit mehreren Antibiotika über viele Monate hinweg ist nach wie vor eine Tortur für die Patienten. Zunehmende Resistenzen der Erreger erschweren diese langwierige Therapie zusätzlich und führen aufgrund von Nebenwirkungen häufiger zu Therapieabbrüchen und erhöhten Sterberaten. Die Entwicklung alternativer Behandlungsansätze ist daher von immenser Bedeutung. DZIF-Wissenschaftler an der Uniklinik Köln arbeiten an einer Immuntherapie, die die Antibiotikabehandlung unterstützt. In ihrer aktuellen Studie konnten sie ein neues Zielprotein in den menschlichen Abwehrzellen identifizieren, über das die zerstörerische Wirkung der Bakterien gehemmt werden kann.

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Keine Luft mehr bekommen – keine besonders schöne Vorstellung. Die COPD, eine chronische Lungenerkrankung, bei der sich die Atemwege verengen, breitet sich aus. Lungenärzte glauben, dass in zehn bis zwanzig Jahren rund acht Millionen Deutsche davon betroffen sein werden.

Redakteurin Lucia Schmidt spricht mit Dr. Christian Herzmann, Oberarzt am Leibniz Lungenzentrum in Borstel, über die Ursachen der Volkskrankheit COPD und darüber, was Betroffene tun können. Warum nimmt die Zahl der Erkrankungen zu – und lässt sich die Ausbreitung der Krankheit auch in die Diskussion um Dieselfahrzeuge einbringen?

Hier geht es zum Podcast: https://blogs.faz.net/gesundheit/

 

Bericht aus Basses Blatt vom 13.02.2019 / Katja Lassen

Dreieinhalb Jahre Ausbildung liegen hinter den 13 Biolaboranten, die sich selbst als Wilde 13 bezeichneten. Sie erhielten im Gartensaal des Herrenhauses in Borstel bei ihrer Entlassungsfeier ihre Zeugnisse und Gesellenbriefe.
Neben dem nötigen Basiswissen hätten sie in verschiedenen Forschungsgruppen sehr viel gelernt und sich eine gewisse Routine erworben. „Die Zukunftsaussichten sind hervorragend“, ließ Prof. Dr. Arnd Petersen als Leiter der Ausbildung am Forschungszentrum Borstel wissen.

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Zum 01. Januar 2019 hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) insgesamt 13 neue Projekte im Rahmen des Global Health Protection Programme bewilligt. Darunter befindet sich ein krankheitsspezifisches Projekt, welches vom Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum koordiniert und sich in den nächsten zwei Jahren mit Tuberkulose in Hochinzidenzländern beschäftigen wird. Im Fokus stehen dabei resistente, multiresistente (MDR) und extensiv resistente (XDR) Mycobacterium tuberculosis Komplex (Mtbk) Stämme, die eine immer größer werdende Bedrohung für die Kontrolle der Tuberkulose (TB) darstellen. Die Bekämpfung der resistenten TB ist daher eine zentrale Komponente der UN „Sustainable Development Goals“ und der WHO EndTB Strategie.

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