Voller Lob zeigten sich Ausbildungsleiter, Berufsschullehrer und IHK Vertreter bei der Verabschiedungsfeier der insgesamt 19 Biolaboranten im Gartensaal des Herrenhauses in Borstel. Nicht nur, dass die Absolventen vorzeitig nach nur drei Jahren ihre Ausbildung nach bestandener Prüfung beenden, es gelang dem gesamten Jahrgang mit herausragend guten Leistungen. Es gab keine Note unter zwei und gleich mehrere sogar mit einer eins vor dem Komma.

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Auch in diesem Jahr ist das Forschungszentrum Borstel wieder als Team beim Stadtradeln für den Kreis Segeberg registriert. Das FZB ist als „offenes Team“ gestartet und bekommt die zusätzliche Unterstützung der „Family& Friends“ wie z.B. der DLRG Itzstedt. Zudem werden auch alle Kilometer gezählt, die bei fleißigen Familienausflügen der Beschäftigten gesammelt werden. Teilnehmen kann hier jede/r, der/ die im Kreis Segeberg wohnt, arbeitet, einem Verein  angehört oder eine (Hoch-) Schule besucht.

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Die Preisträgerin Barbara Hammer, PhD Studentin vom FZB

Große Freude bei Barbara Hammer und Dr. Nestor Gonzalez Roldán aus dem Programmbereich Asthma & Allergie des Forschungszentrums Borstel: Die Nachwuchswissenschaftler konnten auf dem diesjährigen Kongress der European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI) in Lissabon jeweils einen der begehrten Posterpreise gewinnen.

Die Veranstaltung der EAACI ist einer der weltweit größten Kongresse auf dem Gebiet der Allergie und klinischen Immunologie und bietet Wissenschaftlern und Klinikern eine hervorragende Plattform für den Ausbau der eigenen Netzwerke. In diesem Jahr trafen sich über 8.500 Teilnehmer aus 106 Ländern in Lissabon, um sich unter dem Motto „Mapping the new world of allergy“ auszutauschen und neueste Forschungsergebnisse vorzustellen.

Vom 01. bis 05. Juni 2019 wurden insgesamt 2.043 Abstract-Präsentationen gehalten. Der beste Abstract pro Session erhielt einen mit 200 Euro dotierten Posterpreis. Barbara Hammer aus der Forschungsgruppe „Frühkindliche Asthmaprägung“ von Prof. Dr. Susanne Krauss-Etschmann konnte die Jury in der Session „Experimental studies in asthma“ mit Ihrer Präsentation über Ihre Arbeit zu mildem pränatalen Rauchen und den Veränderungen in der T-Zellenentwicklung in murinen Nachkommen überzeugen. Dr. Nestor González Roldán aus der Forschungsgruppe "Allergobiochemie" von Dr. Katarzyna Duda erhielt den Preis für seine Arbeit, wie die von den Hausstaubmilben stammende Hydroxy-Octadecadiensäure die Entwicklung und das Fortschreiten allergischer Atemwegsentzündungen prägt.

Zudem belegte Dr. Nestor González Roldán den 2. Platz bei dem Beat Allergy Run & Walk, der im Rahmen des Kongresses in Lissabon stattfand! Insgesamt gingen bei diesem Lauf 117 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei diesem 5 km Lauf an den Start!


Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

 

 

Gegenwärtig werden verschiedene Methoden zur Erkennung, Behandlung und Verfolgung der Tuberkulose (TB) eingesetzt, die alle durch die Sequenzierung des gesamten Genoms der TB-Erreger ersetzt werden könnten. Zu diesem Ergebnis gelangte ein Forscherteam unter der Leitung von Dr. Conor Meehan vom Institut für Tropenmedizin Antwerpen (ITM), welches nun in der aktuellen Ausgabe der Nature Reviews Microbiology veröffentlicht wurde. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen in dieser Publikation die Vorteile und Risiken der modernen Genomsequenzierungstechnologie vor und zeigen Empfehlungen auf, um die Anwendung der Technologie für die klinische Versorgung und die globale TB-Kontrolle international zu standardisieren.

Die Diagnose, Behandlung und Verfolgung der Tuberkuloseerreger aus dem Mycobacterium tuberculosis Komplex erfolgt derzeit mit Hilfe unterschiedlichster Techniken. Durch das mittlerweile günstige und zudem sehr zuverlässige Verfahren zur Sequenzierung des gesamten Genoms der Erreger („Whole Genome Sequencing“, WGS) könnten viele dieser verschiedenen Techniken durch eine einzige Methode ersetzt werden. Es besteht jedoch die Gefahr, dass der weitverbreitete Einsatz der WGS-Technologie aufgrund fehlender internationaler Standards zu Daten und Prozessen ohne Harmonisierung, Vergleichbarkeit und Validierung führen könnte.

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Große Freude bei der Ausbildung am Forschungszentrum Borstel: Die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) hat im Mai dieses Jahres eine weitere Förderung für das Erasmus+ Programm „Auszubildende Biologielaboranten arbeiten in europäischen Labors“ für die nächsten zwei Jahre bewilligt.

Die Fördersumme beläuft sich auf 31.000 € und eröffnet den Auszubildenden am FZB die Möglichkeit, einen Monat in einem Labor im europäischen Ausland zu arbeiten und dort Erfahrungen für die berufliche Zukunft zu sammeln. Dies ist wichtig, da internationale Berufserfahrungen heutzutage immer häufiger Teil des beruflichen Anforderungsprofils sind und ein Aufenthalt im Ausland eine sehr gute Option darstellt, internationale Berufskompetenz zu erwerben.

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