Press Releases 2020

Research team finds multidrug resistant TB-strain in Eswatini, that is not detected by modern diagnostic methods and has developed resistance to the new antibiotic bedaquiline.

More than a third of multidrug-resistant (MDR) tuberculosis (TB) cases in Eswatini, in Southern Africa, are caused by an outbreak strain that cannot be correctly detected by currently used molecular biological tests such as Xpert MTB/RIF. In addition, in 50% of the cases, this strain has also acquired mutations that confer resistance to two important drugs for treatment of MDR-TB, a novel drug, bedaquiline and a repurposed drug, clofazimine. The results of this work have now been published by the research team around Professor Stefan Niemann from the Research Center Borstel, Leibniz Lung Center and the German Center for Infection Research (DZIF) in the journal Genome Medicine.

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Das Kuratorium des Forschungszentrums Borstel hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, dass weitere Gespräche mit potentiellen Klinikpartnern über eine zukunftsfähige Zusammenarbeit geführt werden sollen. Es gilt, bis spätestens Ende nächsten Jahres eine strategisch fundierte Road-Map für die nachhaltige Patientenversorgung zu erarbeiten, die auch langfristig die unverzichtbare medizinische Forschung in den Bereichen Infektionen der Lunge, Asthma und Allergien sowie den Transfer der wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Praxis gewährleistet.

Übergeordnete Ziele sind der Erhalt des Forschungszentrums Borstel in der Leibniz-Gemeinschaft und zugleich die dauerhafte Sicherstellung der auch für die Forschungsagenda des Zentrums relevanten Krankenversorgung. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf den Interessen der Beschäftigten und dem Erhalt ihrer Arbeitsplätze.

Den großen Einsatz der Belegschaft des Forschungszentrums Borstel und seiner Medizinischen Klinik bei der Diagnostik und Versorgung von Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung würdigt das Kuratorium ausdrücklich.

Kontakt:

Staatssekretär Dr. Oliver Grundei
Vorsitzender des Kuratoriums des Forschungszentrums Borstel, Leibniz Lungenzentrum
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Eigentlich sollte es ein großes Fest werden mit vielen geladenen Gästen, den Arbeitenden am Bau und den Mitarbeiter*innen des Forschungszentrums Borstel. Gemeinsam wollte man das Richtfest der beiden Neubauten, dem Leibniz Respiratorium und dem Neubau des Nationalen Referenzzentrums für Mykobakterien (NRZ) feiern und auf das bereits Geschaffte anstoßen.

Aufgrund der aktuellen Pandemielage hat sich das FZB kurzfristig gegen die Durchführung dieser Veranstaltung entschieden: „Es ist natürlich sehr schade, dass wir das Richtfest absagen mussten. Aber es ist aktuell mit den steigenden Fallzahlen einfach nicht zeitgemäß Veranstaltungen mit über 250 Gästen durchzuführen. Und wir als Lungenzentrum der Leibniz-Gemeinschaft haben hier eine besondere Vorbildfunktion,“ erklärt Prof. Stefan Ehlers, Zentrumsdirektor des Forschungszentrums Borstel, Leibniz Lungenzentrum.

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Pressemitteilung: UKSH, 14.10.2020

Prof. Dr. Sven Perner, Direktor des Instituts für Pathologie am Campus Lübeck des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) und der Pathologie des Forschungszentrums Borstel, ist erneut zum ersten Vorsitzenden des Vereins der Pathologen Hamburgs und Schleswig-Holsteins e.V. gewählt worden. Im Rahmen der halbjährlichen Vereinssitzung am 3. Oktober 2020 in Lübeck wurde er in seinem Amt bestätigt. Auch die anderen Vorstandsmitglieder wurden im Amt bestätigt: Zweiter Vorsitzender war und ist PD Dr. Christian Rose (Dermatohistologisches Labor Lübeck). Schatzmeisterin ist weiterhin Dr. Wiebke Franz (Institut für Hämatopathologie, Lymphknoten und Lymphom Konsultation, Kiel). Nach Annahme der Wahl bedankte sich Prof. Perner für das entgegengebrachte Vertrauen und erklärte, die Vereinsführung weiterhin unter hohen Qualitätsansprüchen fortzuführen.

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Periskope-TB: Meilenstein in der Tuberkuloseprävention

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Dr. Rishi Gupta von dem University College in London hat eine neue Software entwickelt, die anhand eines validierten Modells das individuelle Risiko einer Tuberkuloseerkrankung berechnet. Diese Applikation könnte bei der Entscheidungsfindung, ob eine langwierige TB-Präventionsbehandlung eingeleitet werden sollte in Zukunft von enormer Bedeutung sein.  Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden nun in der renommierten Fachzeitschrift Nature Medicine veröffentlicht. Auch Wissenschaftler*innen des Forschungszentrums Borstel, Leibniz Lungenzentrum (FZB) und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) waren an dieser Arbeit maßgeblich beteiligt.

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