Press Releases 2022

Auch wenn die Absolvent*innen in den letzten Jahren auf einige spannende Stationen, wie z.B. den 4-wöchigen Aufenthalt in einem anderen europäischen Labor im Rahmen des Erasmus-Programms, verzichten mussten, blieben sie alle am Ball und haben ihre Ausbildung und die Prüfungen mit Bravour bestanden. „Ihre Kenntnisse haben Sie in den Prüfungen bewiesen, Ihre ebenfalls unabdingbare Teamfähigkeit in den Arbeitsgruppen gezeigt, in denen Sie hier in Borstel bereits für jeweils 6 Monate erfolgreich mitgearbeitet haben. Ihre Einsatzbereitschaft haben Sie in der praktischen Prüfung bewiesen. Ich glaube, dass Sie nun für die Arbeitswelt gut vorbereitet sind. Sie haben die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und den Sprung in die Arbeitswelt geschafft! Ganz herzlichen Glückwunsch dazu und alles Gute für Ihren weiteren Lebensweg,“ fasste Prof. Petersen zusammen.

Folgende Auszubildende haben die Prüfungen bestanden:

  • Katja Corrigeux
  • Sophie Hein
  • Jonas Jalaß
  • Maja Mundzeck

Zwei Absolventinnen bleiben Borstel treu: Maja Mundzeck wird in der Forschungsgruppe Molekulare und Experimentelle Mykobakteriologie bei Stefan Niemann weiterarbeiten und Katja Corrigeux wird noch ein halbes Jahr in der Immunbiophysik bei Andra Schromm bleiben, bevor sie Molecular Life Science in Lübeck studieren möchte. Die beiden anderen Absolventen, Sophie Hein und Jonas Jalaß wollen Neuland betreten. Sophie Hein wird bei der Firma Phyton in Ahrensburg arbeiten und Jonas Jalaß ist noch auf der Suche, wird aber sicherlich schnell etwas Passendes finden.

Nicht nur für die Absolvent*innen war dies heute ein Abschied: Nach 33,5 Jahren am FZB geht auch der Leiter der Ausbildung in den wohlverdienten Ruhestand. Prof. Arnd Petersen hat als Post-Doc am Forschungszentrum begonnen und sich insgesamt 25,5 Jahre der Allergieforschung gewidmet, bevor er 2014 in die Ausbildung wechselte. „Die Jahre in der Ausbildung waren eine völlige Umstellung, statt wochen- und monatelang an einem bestimmten Thema für Veröffentlichungen und Einwerbung von Drittmitteln zu arbeiten, stand hier die Vermittlung von Lehrstoff an, was mir in Form des Unterrichtes sowohl bei den Biologielaboranten als auch bei den Schülern im Schullabor viel Spaß gemacht hat. Ich bin froh und dankbar, dass ich diese Jahre mit Ihnen zusammenarbeiten durfte. Auch wenn die Forschung und internationale Kooperationen sehr spannend waren, so hat mir das Erarbeiten, das Herauskitzeln von Wissen und Voranbringen der Entwicklung von Auszubildenden und Schülern besonders Spaß gemacht,“ so Arnd Petersen.

Der Zentrumsdirektor Prof. Ulrich Schaible dankte Prof. Petersen in seiner Abschiedsrede ganz besonders und würdigte seine Verdienste für die Biologielaborant*innenausbildung am Forschungszentrum: „Lieber Arnd, Du hast mit den besten Voraussetzungen, sowohl als Wissenschaftler als auch als ausgebildeter Lehrer, die Ausbildung am Forschungszentrum auf neue moderne Gleise gesetzt und damit eine perfekte Grundlage für Deine Nachfolgerin gelegt, mit dem toll eingespielten Ausbilder*innenteam die Ausbildung  in die Zukunft zu führen.