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v.l.n.r: mit Prof. Diganta Sarma (Dibrugarh University), Prof. Ulrich E. Schaible (FZB), PD Norbert Reiling (FZB), Prof. Susanne Krauss-Etschmann (FZB) und Dr. Kalyanjyoti Deori (Dibrugarh University) bei der Unterzeichnung des Memorandum of Unterstanding im Borsteler Herrenhaus. Foto: J. Passarger/FZB

27.01.2026

Das Forschungszentrum Borstel und die Dibrugarh University intensivieren wissenschaftliche Zusammenarbeit

    Im Borsteler Herrenhaus wurden letzte Woche die Weichen für ein internationales Austauschprogramm auf dem Gebiet der Tuberkuloseforschung gestellt. Bei einem gemeinsamen Treffen mit Prof. Diganta Sarma und Dr. Kalyanjyoti Deori vom Fachbereich Chemie der Dibrugarh University (Assam, Indien) unterzeichneten Mitglieder des Borsteler Direktoriums ein "Memorandum of Understanding", der die wissenschaftliche Zusammenarbeit beider Einrichtungen in Zukunft zu stärken soll.

    Begleitet werden die beiden indischen Wissenschaftler von dem Forschungsstipendiaten Bishal Bhattacharyya, der sich vom 7. Januar bis 2. Februar 2026 auf dem Borsteler Campus mit den modernsten Technologien der TB-Wirkstoffforschung vertraut macht. Ziel des Aufenthalts ist es, die bestehende Zusammenarbeit zur Entwicklung neuer Wirkstoffe gegen Tuberkulose weiter auszubauen und den wissenschaftlichen Austausch zwischen den beteiligten Einrichtungen zu vertiefen.

    Prof. Sarma und seine Kollegen werden vor Ort von PD Dr. Norbert Reiling, Leiter der Forschungsgruppe „Mikrobielle Grenzflächenbiologie“, betreut. Norbert Reiling verfügt über langjährige Erfahrung in der Infektionsbiologie pathogener Mykobakterien. Als Mitglied des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) ist er seit einigen Jahren an mehreren Projekten zur Wirkstoffforschung beteiligt. Diganta Sarma und Norbert Reiling arbeiten bereits seit 2023 zusammen und konnten auf diesem Wege bereits erste Wirkstoffkandidaten mit tuberkulosehemmender Wirkung identifizieren.

    “Ich freue mich sehr, dass wir unsere vielversprechende Forschung weiter vertiefen können, denn angesichts der weltweit zunehmenden Zahl multiresistenter Tuberkulose-Stämme ist die Entwicklung neuer chemischer Wirkstoffe von hoher Dringlichkeit.” so Norbert Reiling. “Zudem freue ich sehr, dass wir in diesem Jahr ebenfalls die Möglichkeit haben nach Indien zu reisen, um uns vor Ort weiter auszutauschen.”

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